
Auch 2011 beginnt mit EXCALIBUR - der Celtic Rock Opera - mit fünf Shows im Januar und März. Dazwischen reisen Corvus Corax für ein Konzert nach Moskau.
Das "Projekt" BerlinskiBeat reift und feiert mit begeisterten Fans im Berliner LIDO am 09. April eine großartige Premiere.
Im April gibt es eine Fortsetzung der "Hautnah"-Tour und eingige "Hautnah"-Einzelkonzerte bis Juni... - danach verschiedene FEestivals: das größte Festival in Deutschland mit Corvus Corax ist das Summer Breeze im August...
2011 ist ein ausgesprochenes Reisejahr für Corvus Corax: Auftritte auf Festivals und Clubkonzerte in Rusland, Polen, Tschechien, Ungarn, Lithauen, Rumänien, Belgien, den Niederlanden und zuletzt im Oktober eine Tour durch Mexico markieren die gewachsene Popularität der Band weltweit.
Im September geht es ins Studio: das neue Album SVERKER wird aufgenommen. - während die CDs im Presswerk hergestellt werden machen sich die Musiker auf den Weg nach Mexico zu einer Tour mit Auftritten auf großen Festivals mit drei verschiedenen Programmen: das "normale" Corvus Corax Programm, dann zusammen mit einem mexikanischen Orchester spielen sie CANTUS BURANUS und dazu noch mit BerlinskiBeat.
Gleich nach Rückkunft aus Mexico kommen die Musiker im Probenraum zusammen, um für die SVERKER TOUR zu proben: mit nagelneuer CD im Gepäck und neuem Programm auf der Bühne startet am 25.11.2011 die Tour - gleichzeitig mit der Veröffentlichung der CD.
2010 fing gleich am Neujahrstag damit an, dass sich die Band noch leicht verkatert auf den Weg nach Bremen machen musste, wo noch am selben Tag Proben für Excalibur stattfanden. Am 2.Januar war die ersteShow: "Excalibur – the Celtic Rock Opera" mit namhaften Musikern aus der Rockwelt, mit Johnny Logan, Alan Parson, Martin Barre, Les Holroyd und viele Weiteren, dazu das Stelzentheater Feuervögel, die wir schon seit Jahren vom Kaltenberger Ritterturnier und gemeinsamen Auftritten bei CANTUS BURANUS kannten – insgesamt wurde diese Show deutschlandweit 12 mal und in einmal in Zürich gespielt.
Im Februar spielen Corvus Corax in München mit Johannes Steck "Die Zwerge" - die Live-Hörbuchfassung des Phantaasy-Romans von Markus Heitz - gelesen und teilweise gespielt von Johannes Steck, musikalisch untermalt und gestaltet und szenisch dargestellt von den Musiker von Corvus Corax. Im Oktober geht diese Inszenierung auf Tour durch Deutschland.
Auch im Herbst 2010 gibt es Besetzungswechsel: Steve the Machine und Vit kommen hinzu und besetzen die freigewordenen Stellen von Martin Ukrasvan und Teufel. In dieser Besetzung gehen Corvus Corax im Dezember auf Tour:
Um den Fans nah auf die Pelle zu rücken beginnt der erster Teil der HAUTNAH Tour: Eine Tour durch kleine Clubs in Deutschland, wo Corvus Corax musizierend durchs Publikum marschiert und mit den Fans gemeinsam "hautnah" feiert...
CANTUS BURANUS Aufführungen im März in Leipzig und München in der Inszenierung von Gert Hof - Mitschnitt des Konzerts in München.
Im Sommer erscheint die DVD mit dem Konzert in der Passionskirche vom Dez.2008.
Im frühen Herbst besuchte uns in Berlin Johannes Steck, Schauspieler und Sprecher vieler Hörbücher, um uns eine Kooperation anzubieten: Der Fantasy-Roman "Die Zwerge" von Marcus Heitz, den Johannes schon als Hörbuch besprochen hatte, soll nun in einer Liveproduktion auf die Bühne kommen. Corvus Corax ist die geeignete Band für einen Soundtrack zu diesem Projekt. Im November finden Aufnahmen und Proben statt - richtig live auf die Bühne geht es dann im Februar 2010.
Im Frühjahr verlässt Patrick die Band, Jordon und Ardor gehen im Oktober. Neue Musiker in den Reihen von Corvus Corax sind Martin Ukrasvan, der Patricks Stelle an Davul und Pauke einnimmt, Pan Peter kommt im Herbst zu Corvus Corax und spielt den Dudelsack. Damit beginnt eine Rückbesinnung auf die Schwerpunkte in der Musik von Corvus Corax und eine Neuorientierung hin zu mehr musikalischer Konzentration. Zunächst werden für die anstehenden Konzerte im Spätherbst und Dezember alte Stücke aus dem Repertoire neu arrangiert und kraftvoller in Szene gesetzt.
Im November reisten Corvus Corax nach China: zuerst gaben wir ein Konzert mit CANTUS BURANUS in Kanton/Guangzhou und dann ein "normales" Konzert in Peking. – Für die CANTUS BURANUS Aufführung musste mit einem chinesischen Orchester geprobt werden.
Eine Besonderheit diese Konzertes war, dass drei chinesische Musiker mit traditionellen chinesischen Instrumenten mitspielten: Arhu (oder Erhu: chinesisches Streichinstrument), Zheng (auch Guzheng, Dscheng: gezupftes Saiteninstrument) und Dizi (chinesische Bambusflöte).
Für diese Tournee hatten wir den 3000 Jahre alten Tanz „Chou Chou Sheng“ extra für Orchester und eben diese chinesischen Instrumente neu Arrangiert und umgeschrieben. Zum Abschluss der Chinareise waren Wim, Castus und Norri mit Nico unserm Merchandiser (der in China allerdings als Bühnenmeister fungierte) auf der chinesischen Mauser und haben bei eiskaltem Wind die Dudelsäcke und Trommeln traktiert… (Ein Tourtagebuch dieser Reise ist bei Myspace.com/Spielleute zu finden...)
Im Dezember wurde das traditionelle Weihnachts–Konzert in der Berliner Passionskirche für eine DVD-Produktion aufgenommen.
Erster Höhepunkt des Jahres 2007 war eine Konzertreise nach Mexico im März: Monterrey, Puebla und Mexico City waren die Stationen – großartige Konzerte und überwältigendes Publikum!
Zum Kaltenberger Ritterturnier im Juli 2007 erscheint die "Best Of"-CD: "KALTENBERG ANNO MMVII" mit den größten Hits von Corvus Corax neu gemixt und gemastert -
Zum Kaltenberger Ritterturnier im Juli 2007 erschien die "Best Of"-CD KALTENBERG ANNO MMVII mit den größten Hits von Corvus Corax neu gemixt und gemastert -
Konzertreich endete das Jahr mit einer Tournee nach Frankreich, Spanien und Portugal im November vor der traditionellen Dezember (Weihnachts-)Tour.
Im Januar ging es gleich weiter mit CANTUS BURANUS auf dem Norderslaag Festival in der Martini Kerk in Groningen (NL). Weitere große Cantus Buranus Aufführungen schlossen sich durchs ganze Jahr an: u.a. auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig, auf dem Lowlandsfestival in Holland und im Festspielhaus Neuschwanstein.
Das Jahr 2005 stand ganz im Zeichen des CANTUS BURANUS, der Orchestralen Neuvertonung von Texten aus der mittelalterlichen Handschrift Carmina Burana.
Am 30. Januar fand im Staatstheater Cottbus die Generalprobe des neuen Werkes von Corvus Corax statt. Wir probten in Cottbus drei Tage mit dem Orchester und Chor des Staatstheaters, dem Chor „Ivan Pl. Zajc“ aus Zagreb und dem Vokal-Ensemble „Psalteria“ aus Prag. Bei der ersten gemeinsamen Probe mit dem Orchester – das war für beide Parteien eine Premiere – fielen den Geigern fast die Bögen aus den Händen, als wir unsern ersten Dudelsack Einsatz hatten. Mit solch einer Lautstärke hatten sie nicht gerechnet.
Mitten in einem Sinfonischen Orchester müssen die Musiker bei vollem Tutti mitunter mehr als 100 db ertragen, die Dudelsäcke tönten souverän über die Streicher und Blechbläser… - Zur Aufführung wurde das mit Mikrofonen, Verstärkern und Boxen ausgeglichen.
Das Publikum war begeistert und der Schlussapplaus wohl der längste, den wir bis dahin erlebt hatten. - Doch eine Generalprobe ist noch nicht die Uraufführung: Am 05.August – auf dem legendären Wacken Open Air in der Nähe von Hamburg – gab’s die Welturaufführung. Und nur zwei Wochen danach die großen Aufführungen vor der herrlichen Kulisse des Alten Museums in Berlin. Diese beiden Konzerten auf der Museumsinsel haben wir mitgeschnitten und für die DVD-Produktion bearbeitet (VÖ am 03.03.2006).
Neben diesen Highlights war Corvus Corax natürlich auch mit dem gewohnten Programm unterwegs: interessante Begegnungen gab es vor allem bei dem Konzert im Mai in Bratislava beim Festival der Internationalen Fechtkunst - Burg "Cerveny Kamen" und besonders bei den Auftritten auf dem „Pennsylvania Renaissance Fair“ im Oktober – der ersten Tour von Corvus Corax in die USA.
Im Herbst hat sich Meister Selbfried vom aktiven Musikerleben zurückgezogen und arbeitet in Zukunft im Hintergrund – im Büro – für Corvus Corax und vor allem für die bandeigne Plattenfirma Pica Music.
15 Jahre Corvus Corax - Am 27. April haben wir dazu unsere Freunde und Fans eingeladen in Potsdam mit uns zu feiern. Wir hatten uns selbst ein kleines Festival organisiert: Tippelklimper, die Band aus der Corvus Corax 1989 hervorgegangen war, machte den Auftakt. Wim und Castus spielten hier noch einmal mit ihren alten Kollegen zusammen. Danach kamen Potentia Animi auf die Bühne - mit Witz und schrägen Sprüchen...
Die Band um Titus - dem ehemaligen Trommler bei den Inchtabokatables - der hatte obendrein auch die Rolle des Conferenciers übernommen und durchs Programm geführt. Aus Prag kamen Psalteria, vier Grazien mit lieblichen Gesängen, die wir in Kaltenberg kennen gelernt hatten. Danach spielten wir einen Auszug aus unserm Programm, der in einer Session endete, bei der fast alle ehemaligen Mitglieder bei Corvus Corax und Musikerkollegen aus andern Bands - unter ihnen auch Roman Streisand von Spielwut, der "Vater der Mittelalterszene", mit dem wir in frühen Jahren auch schon des Öfteren zusammen gespielt hatten. Insgesamt waren zum Abschluss des Konzertteils an diesem Abend über 20 Mittelaltermusiker auf der Bühne. Anschließend wurde getanzt bis in den frühen Morgen...
Ein neues Projekt begann in unseren Köpfen Gestalt an zu nehmen. Mit dem Hymnus Cantica - der Hymne für das Kaltenberger Ritterturniers - hatten wir den Grundstein gelegt, für den CANTUS BURANUS: ein Musikwerk für Mittelalterliche Spielmannsgruppe, Sinfonieorchester und großem Chor. Der Auftrag zu diesem Hymnus hatte uns dazu inspiriert, und die Band war auch reif für das neue Projekt.
Schon vom Winter an waren wir immer wieder im Studio und haben aufgenommen. Für dieses Werk haben wir verschiedene befreundete Musiker in unser Studio geholt: unter anderen spielten B. Roiler, Frontmann der Inchtabokatables und Frau Schmitt von Subway to Sally einige Geigenstimmen ein; Wieke Garcia aus der Band von Hermann van Feen spielte Harfe, unser alter Kollege Brandan, jetzt bei Cultus Ferox, hat unsere Dudelsackstimmen unterstützt.
Für die Chorgesänge hatten wir Unterstützung u.a. von Sven Friedrich von Zeraphine und den Mädchen von Psalteria und Syrah von Istampie hat Solopassagen beigesteuert. Für die Orchesterstimmen hatten wir Musiker aus Berliner Orchestern engagiert... So wuchs das Werk nach und nach und hat uns zwischen den Konzerten das ganze Jahr hindurch beschäftigt. Natürlich wollten wir dieses umfangreiche Werk auf live aufführen. Mit einem Orchester und großem Chor zusammen auf die Bühne zu gehen bedarf es langer Vorbereitungszeit. Damit haben wir zum Ende des Sommers 2004 begonnen. Die Aufführung war für den August 2005 vorgesehen... Zum ersten Mal in unserer 15 jährigen Konzerttätigkeit mussten wir ein Konzert ausfallen lassen: In Schongau hatte ein Sommersturm Bühne und Backstagebereich hinweg gefegt, gerade als wir mit dem Soundcheck fertig waren und der Einlass beginnen sollte.
Der Sturm kam so plötzlich und mit so gewaltigen Regengüssen, dass wir gerade noch den größten Teil unserer Instrumente retten und in unsere Autos laden konnten. Die tatsächlichen Schäden hielten sich glücklicherweise in Grenzen, jedenfalls was unser Equipment anging, die Technikfirma mit ihren Verstärkern und Mischpulten hatte es schlimmer erwischt... Das Konzert wurde dann vier Wochen später nachgeholt. Jahrelang schon hatten wir nach einem geeigneten Vorprogramm für Corvus Corax Konzerte gesucht. Das Programm einer Vorband soll das Publikum in Stimmung bringen, aber nicht schon vorwegnehmen, was die Hauptband spielen wird. Also wollten wir keine mittelalterlichen Musikgruppen... Für die Dezembertour in diesem Jahr hatten wir mit Hosoo - Obertonsänger aus der Mongolei - einen idealen Partner.
Der traditionelle mongolische Kehlkopfgesang entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte aus der innigen Naturverbundenheit der nomadisierenden Mongolen, bei der die Tiere (vor allem Pferde, Wölfe, Kamele), die Flüsse, das Echo der Berge und der Wind vom "Höömij-Sänger" imitiert werden. Hosoo ist ein Meister darin, er begleitet sich selbst auf der typisch mongolischen Pferdegeige. Anfangs sang er sein Programm im Vorprogramm, zum Ende der Tour dann auch noch zusammen mit uns.
Offensichtlich haben wir mit Hosoo genau ins Schwarze getroffen: unser Publikum war begeistert.



